Kellenberger: GEBRAUCHTE RUNDSCHLEIFMASCHINEN
Seit der Gründung im Jahr 1917 gilt die Marke Kellenberger als führend. Sie ist bekannt für hochpräzise CNC-Rundschleifmaschinen und Rundschleifmaschinen.
Die Geschichte des Unternehmens ist eng mit der Entwicklung der Fertigungsindustrie verbunden. Sie ist von einem ständigen Streben nach Innovation und Qualität geprägt.
Als Teil der Hardinge Gruppe führt Kellenberger heute sein Erbe der Exzellenz fort. Das Unternehmen bietet Schleiflösungen für eine breite Palette industrieller Anwendungen an. Diese reichen von der Serienproduktion bis zur Herstellung komplexer Einzelstücke.
EIN JAHRHUNDERT SCHWEIZER EXZELLENZ IM PRÄZISIONSSCHLEIFEN
VON DEN HANDWERKLICHEN ANFÄNGEN BIS ZUR HYDRAULISCHEN INNOVATION (1917-1945)
Nach dem Ersten Weltkrieg befand sich die europäische Industrie im Wiederaufbau. Die Nachfrage nach leistungsfähigen Werkzeugmaschinen stieg stark an.
In diesem Umfeld gründete Leonhard Kellenberger 1917 sein Unternehmen L. KELLENBERGER & Co AG. Er nutzte seine im Ausland gesammelte Erfahrung. Seine Vision war klar: präzise und leistungsstarke Bearbeitungslösungen anzubieten.
Im Jahr 1918 brachte das Unternehmen die erste konventionelle Rundschleifmaschine auf den Markt. Diese vielseitige maschine konnte sowohl Innen- als auch Außenrundschleifen durchführen. Damit erfüllte sie einen entscheidenden Bedarf der Industrie.
Diese Rundschleifmaschine legte den Grundstein für den Ruf von Kellenberger auf dem Gebiet des Rundschleifens. Dieser Sektor wurde auch von anderen wichtigen Akteuren wie Studer geprägt.
Bis 1935 diversifizierte das Unternehmen seine Produktion. Es führte unter anderem Flachschleifmaschine Lösungen, Maschinen für die Instandsetzung von Automotoren, Feinbohrmaschinen, Honmaschinen und Kurbelwellenschleifmaschinen ein.
Diese Diversifizierung zeigt den Willen von Kellenberger, sich an die Bedürfnisse verschiedener Industriesektoren anzupassen. Besonders die Automobilindustrie wuchs zu dieser Zeit schnell. Sie erzeugte eine starke Nachfrage nach Spezialmaschinen.
Das Jahr 1935 markierte mit der Einführung der ersten Werkzeugschleifmaschine einen wichtigen Wendepunkt. Für Kellenberger bedeutete dies das Ende der Diversifizierungsphase.
Etwa 20 Jahre später bestätigte Edgar Kellenberger diese Entscheidung. Er formalisierte die Positionierung des Unternehmens in den Segmenten Rundschleifen und Werkzeugschleifen.
1945 erreichte Kellenberger einen wichtigen Meilenstein. Das Unternehmen führte die erste hydraulische Universalschleifmaschine ein.
Diese Schleifmaschine war ein großer technologischer Fortschritt. Sie ermöglichte eine präzisere Kontrolle der Bewegungen. Sie verbesserte auch die Qualität der Endbearbeitung. Zudem machte sie die Bearbeitung härterer Materialien möglich.
Diese Entwicklung ist vergleichbar mit den Fortschritten bei Studer oder HAUSER. Auch diese Hersteller nutzten Hydraulik, um die Leistung ihrer maschinen zu verbessern.
DER AUFSTIEG UND DIE SPEZIALISIERUNG AUF DAS RUNDSCHLEIFEN (1956-1989)
Unter der Leitung von Edgar Kellenberger ab 1956 setzte das Unternehmen seine Entwicklung fort. Es verfeinerte sein Fachwissen und stärkte seine Spezialisierung.
In den 60er Jahren spezialisierte sich Kellenberger auf Universal-Rundschleifmaschinen und Werkzeugschleifmaschinen. Diese strategische Entscheidung positionierte das Unternehmen in einem schnell wachsenden Markt.
Diese Spezialisierung erinnert an die Strategie anderer Akteure der Branche. Dazu gehörten Mikron und Schneeberger. Auch sie setzten auf spezifische Nischen, um eine anerkannte Expertise zu entwickeln.
Diese Entwicklung bereitete auch den Weg für spätere Technologien wie Mikron CNC und Schneeberger CNC. Beide stehen ebenfalls für Präzision und Spezialisierung.
Die Einführung von Rundschleifmaschinen mit Schrittmotorantrieb im Jahr 1976 war ein erster Schritt in Richtung Automatisierung. Die Typen R, UR und URF ermöglichten eine bessere Steuerung der Schleifzyklen.
Dieser Fortschritt brachte die Marke näher an die numerische Steuerung heran. Damit wurde der Weg für moderne CNC Lösungen und spätere Kellenberger CNC Maschinen vorbereitet.
DAS DIGITALE ZEITALTER UND DIE INTERNATIONALE ÖFFNUNG (1980-1995)
Die 1980er und 1990er Jahre markieren einen wichtigen Wendepunkt für Kellenberger. In dieser Zeit führte das Unternehmen die numerische Steuerung ein. Gleichzeitig begann eine stärkere internationale Expansion.
Kellenberger arbeitete mit dem Schweizer Elektronikhersteller Grossenbacher zusammen. Dieser ist heute als AXESTA Heidenhain bekannt. Ziel war die Entwicklung eines numerischen Steuerungssystems.
Diese Partnerschaft war entscheidend. Sie ermöglichte die Integration moderner CNC-Technologien in die Werkzeugmaschinen. Die Verbindung von Präzisionsmechanik und Heidenhain CNC stärkte die technologische Position des Unternehmens deutlich.
Aus dieser Zusammenarbeit entstand 1981 der erste Prototyp einer CNC-Schleifmaschine von Kellenberger. Diese Maschine wurde auf der EMO Hannover vorgestellt. Die EMO ist eine der wichtigsten internationalen Messen für Werkzeugmaschinen.
In den folgenden Jahren wurde die KEL-VARIA Reihe entwickelt. Sie bot leistungsfähigere und flexiblere CNC-Lösungen.
Diese Entwicklung war ein Vorgeschmack auf die neue Segmentierung des Angebots der Marke. Diese wurde nach der Übernahme von Kellenberger durch die amerikanische Gruppe Hardinge Inc. im Jahr 1995 weiter ausgebaut.
Diese Übernahme war ein wichtiger Schritt. Sie ermöglichte es Kellenberger, von den Ressourcen und dem Netzwerk einer internationalen Gruppe zu profitieren.
Hardinge vereinte mehrere große Marken von Präzisionswerkzeugmaschinen. Dazu gehörten HAUSER mit seinen CNC-Koordinatenschleifmaschinen sowie Jones & Shipman.
DIE INTEGRATION IN HARDINGE UND DIE KONSOLIDIERUNG (1997-2014): AUF DEM WEG ZUR GLOBALEN MARKTFÜHRERSCHAFT
Die Integration in die Hardinge-Gruppe leitete eine neue Ära des Wachstums für Kellenberger ein. Diese Phase war von strategischen Akquisitionen geprägt. Sie führte auch zu einer Konsolidierung des Angebots.
Von 1997 bis 2008 führte das Unternehmen die Produktreihen KEL-VISION, KEL-VISTA, KEL-VIVA und KEL-VERA ein. Diese Entwicklungen zeigen das kontinuierliche Streben nach Innovation. Sie zeigen auch die Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes.
Die Fusion mit der Marke HAUSER im Jahr 2008 markierte den Beginn einer neuen Phase. Es folgten mehrere Fusionen und Akquisitionen.
Ziel war es, die Wettbewerbsposition gegenüber der Gruppe UNITED GRINDING zu sichern. Diese Gruppe verfolgte eine ähnliche Strategie. Sie übernahm Premiummarken wie WALTER CNC-Schleifmaschinen und EWAG-Schleifmaschinen.
Bis 2014 wurde die Hardinge Grinding Gruppe erheblich gestärkt. Die aufeinanderfolgenden Übernahmen von Jones & Shipman, Usach und Voumard erweiterten das Angebot.
Diese Akquisitionen vervollständigten das Portfolio im Bereich CNC Schleifen. Sie deckten ein breites Spektrum an Anwendungen und Technologien ab.
So wurde Kellenberger zu einem zentralen Akteur innerhalb der Gruppe. Die Marke verbindet Schweizer Präzision mit internationaler industrieller Reichweite.
KELLENBERGER HEUTE: SCHWEIZER EXZELLENZ IM DIENSTE DER HIGHTECH-INDUSTRIE
Heute positioniert sich Kellenberger innerhalb der Hardinge Gruppe als Anbieter von Komplettlösungen im Präzisionsschleifen.
Die Marke richtet sich an anspruchsvolle Branchen. Dazu gehören Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Maschinenbau, Werkzeugbau und Medizintechnik.
Die modernen Maschinen von Kellenberger verbinden Präzision, Produktivität und Flexibilität. Sie eignen sich für kleine Serien, Großserien und anspruchsvolle Einzelteile.
Auch auf dem Gebrauchtmarkt bleibt die Marke sehr gefragt. Viele Unternehmen suchen gezielt nach gebrauchte Kellenberger oder Kellenberger gebraucht. Diese Maschinen sind für ihre Robustheit und Langlebigkeit bekannt.
MASCHINENPROGRAMM UND ANWENDUNGEN: EINE ANTWORT FÜR JEDEN BEDARF
Die Maschinenpalette von Kellenberger ist segmentiert. Sie erfüllt die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Industriesektoren.
Universal-Rundschleifmaschinen:
Diese vielseitigen Maschinen sind für das Außen- und Innenrundschleifen kleiner und mittelgroßer Werkstücke konzipiert.
Sie werden in verschiedenen Branchen eingesetzt. Dazu gehören Maschinenbau, Werkzeugbau, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Hydraulik.
Spezialschleifmaschinen und Systemlösungen:
Kellenberger bietet auch maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anwendungen an. Diese Lösungen integrieren fortschrittliche Technologien und
Automatisierungssysteme:
Sie sind besonders für Serienproduktionen und komplexe Teile geeignet.
Innenschleifmaschinen:
Unter der Marke Voumard bietet die Gruppe Maschinen für das Innenschleifen von Werkstücken an. Diese Innenschleifmaschinen ergänzen das Angebot im Präzisionsschleifen.
Koordinatenschleifmaschinen:
Die Maschinen von Hauser, die ebenfalls zur Hardinge-Gruppe gehören, sind auf das Koordinatenschleifen spezialisiert. Koordinatenschleifmaschinen ermöglichen eine sehr hohe Genauigkeit bei komplexen Teilen.
Rundschleifmaschinen:
Tschudin bietet Rundschleifmaschinen für spezielle Anwendungen an. Diese ergänzen das Portfolio der Gruppe.
Diese Segmentierung ermöglicht es Kellenberger, ein komplettes Angebot zu machen. Kunden erhalten Maschinen für allgemeine Anwendungen und maßgeschneiderte Lösungen für spezielle Bedürfnisse.
STRATEGIE: KUNDENORIENTIERUNG IM MITTELPUNKT DER INNOVATION
Kellenberger hat schon immer auf Qualität, Präzision und Innovation gesetzt.
Heute steht die Kundenorientierung im Mittelpunkt der Strategie. Das Unternehmen bietet komplette und maßgeschneiderte Lösungen an. Diese reichen von Standardmaschinen bis zu integrierten Systemen.
Die Innovation geht weiter. Neue Technologien und Industrie 4.0 werden zunehmend in die Maschinen integriert.
Auch das Serviceangebot ist ein wichtiger Schwerpunkt. Die Partnerschaft mit den Kunden spielt dabei eine zentrale Rolle.
Moderne Steuerungen wie FANUC CNC und andere CNC-Systeme helfen der Marke. So passt sie sich an die Anforderungen der heutigen Fertigung an.
FOKUS AUF DIE KELLENBERGER 100: KOMPAKTHEIT UND MODULARITÄT IM DIENSTE DER LEISTUNG
Die CNC rundschleifmaschine Kellenberger KEL 100 wurde zur Feier des hundertjährigen Bestehens von Kellenberger auf den Markt gebracht.
Diese Universal-Rundschleifmaschine verkörpert die Philosophie des Unternehmens. Innovation soll direkt den Bedürfnissen der Kunden dienen.
Die Maschine wurde unter Berücksichtigung der heutigen Anforderungen in Fertigungsbetrieben entwickelt.
Produktionsflächen sind oft begrenzt. Deshalb bietet die Kellenberger 100 eine kompakte Lösung ohne Kompromisse bei der Leistung.
Das durchdachte Design ermöglicht eine einfache Integration. Auch in kleineren Umgebungen kann die Maschine effizient eingesetzt werden.
Die Ingenieure von Kellenberger kennen die Vielfalt der Anwendungen. Deshalb wurde die Kellenberger 100 mit einer außergewöhnlichen Modularität entwickelt.
Die 10 Konfigurationsvarianten des Schleifspindelstocks ermöglichen es, die Maschine genau an jede Aufgabe anzupassen.
Diese Modularität ermöglicht auch eine zukünftige Erweiterung. So kann die Maschine an neue Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.
Die Maschine bietet außerdem eine hohe Leistung. Mit 11 kW Antriebsleistung der externen Schleifspindel und einem neuen Z-Achsen-Führungsdesign garantiert sie hohe Präzision. Sie steigert auch die Produktivität.
Die Spindel spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie beeinflusst direkt die Schleifqualität und die Leistungsfähigkeit der Maschine.
Die neue FANUC CNC Steuerung mit intuitivem Touchscreen vereinfacht die Programmierung. Sie erleichtert auch die Bedienung der Maschine.
KAUF VON GEBRAUCHTEN KELLENBERGER-MASCHINEN: VORTEILE UND BEDINGUNGEN
Der Kauf einer gebrauchten Rundschleifmaschine wie der Kellenberger 100 oder der KEL-VISTA ist eine interessante Gelegenheit.
Unternehmen können so Leistung, Schweizer Präzision und Kostenkontrolle kombinieren.
Kellenberger ist bekannt für die Robustheit und Langlebigkeit seiner Maschinen. Das macht sie zu einer sehr guten Wahl auf dem Gebrauchtmarkt.
Viele Käufer vergleichen auch Angebote wie gebrauchte Studer oder Studer CNC Maschinen. Dennoch bleibt Kellenberger eine besonders starke Referenz im Bereich Rundschleifen.
Eine gebrauchte Kellenberger kann eine wirtschaftlich sehr interessante Lösung sein. Voraussetzung ist jedoch, dass die Maschine technisch geprüft und korrekt gewartet wurde.
VORTEILE EINER GEBRAUCHTEN KELLENBERGER
Gebrauchte Maschinen sind in der Regel schneller verfügbar als neue Maschinen. Neue Maschinen können lange Lieferzeiten haben.
Das ist ein entscheidender Vorteil für Unternehmen mit dringendem Bedarf.
Der Ruf von Kellenberger für Robustheit und Langlebigkeit gewährleistet eine lange Lebensdauer. Das gilt auch für gebrauchte Maschinen, wenn sie ordnungsgemäß gewartet und überholt wurden.
Eine Kellenberger gebraucht bietet daher oft ein sehr gutes Verhältnis zwischen Preis, Qualität und Verfügbarkeit.
FOKUS AUF DIE GEBRAUCHTE KEL-VISTA: EIN HERVORRAGENDES PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS
Insbesondere die CNC-Rundschleifmaschine KEL-VISTA von Kellenberger ist eine interessante Option auf dem Gebrauchtmarkt.
Sie wurde als kostengünstige Alternative zu hydraulischen Schleifmaschinen konzipiert. Gleichzeitig bietet sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ihre Stärken bleiben auch als Gebrauchtmaschine relevant.
Kompaktes Design:
Die Maschine eignet sich für Werkstätten mit begrenztem Platzangebot.
Benutzerfreundliche Schnittstelle:
Die Bedienung und Programmierung sind einfach und effizient.
Vielseitigkeit:
Die Maschine kann verschiedene Schleifoperationen durchführen. Dazu gehören Außen- und Innenrundschleifen, Flachschleifen, Werkzeugschleifen und Formschleifen.
Präzision:
Das thermisch optimierte Rollensystem trägt zu hoher Genauigkeit bei.
Diese Eigenschaften machen die KEL-VISTA zu einer attraktiven Option für Unternehmen, die eine zuverlässige Schleifmaschine suchen.
WICHTIGE PUNKTE, DIE SIE BEIM KAUF EINER GEBRAUCHTEN KELLENBERGER BEACHTEN SOLLTEN
Zunächst ist es entscheidend, dass die Maschine von einem Fachhändler geprüft wurde.
Idealerweise wurde sie nach den Standards des Herstellers überholt und wiederaufbereitet. So bleiben Leistung und Zuverlässigkeit erhalten.
Sie sollten sich außerdem über die Geschichte der Maschine informieren. Dazu gehören Wartung, Reparaturen und frühere Nutzung.
Diese Informationen helfen, den allgemeinen Zustand der Maschine zu beurteilen.
Auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und technischer Unterstützung ist wichtig. Diese Unterstützung sollte idealerweise von einem Spezialisten oder direkt vom Hersteller kommen.
So kann eine gebrauchte Kellenberger langfristig zuverlässig eingesetzt werden.













